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Der Freitag hallt immer noch in mir nach.

Ich bin irgendwie sehr traurig.

Dem Millchen geht es blendend, sie hat keine Schmerzen, scheint gar nicht zu merken, dass da was ist. Sie spielt, lacht, rennt und ist vergnügt wie immer. Und ich schaue sie an und bin so traurig. Dankbar zwar, dass nicht mehr passiert ist, aber ich kann Photos, wo ihre Stirn intakt ist, kaum anschauen, weil ich sonst wieder heule. Es wird wohl nicht viel zurück bleiben und doch. Ich höre immer wieder das Geräusch vom Aufprall und sehe immer noch den Stein in ihrer Stirn. Und das klaffende Loch als er dann endlich rausgefummelt war!

Ich habe das Gefühl, dass das das Resultat von dem ganzen Stress der letzten Monate ist, ich war an dem Tag nicht entspannt und wäre ich nicht so gehetzt gewesen, hätte ich zwei Hände am Kind gehabt…  Mein Mann und ich haben uns vorgenommen zu entschleunigen, eben alles etwas langsamer angehen zu lassen, koste es was es wolle. Mal sehen ob uns das gelingt. Aber so etwas soll nicht wieder passieren, nicht so.

Heute Morgen dann in der Kita hat die Leiterin mal wieder ihre Machtposition ausgenutzt und ich bin da wieder einmal mit sehr viel Ärger im Bauch rasugegangen. Dieser Zustand wird so langsam unhaltbar. Wäre ich nicht so zufrieden mit dem Grossteil der Betreuerinnen hätte ich die Kinder längst wo anders angemeldet. Heute habe ich mich zum ersten Mal nach Alternativen umgeschaut, die es aber kaum gibt. Zu dem Ärger hat sich dann heute morgen wie gehabt die Traurigkeit gesellt, ich hätte dass Millchen viel lieber daheim bei mir behalten. Aber der Urlaub von 10 Jahren würde nicht reichen wenn ich jedesmal zu Hause bleiben würde wenn mein Herz danach verlangt! Sch… System!

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