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Nachdem ich den lieben Leuten von der Terminplanungsabteilung ein bisschen auf die Nerven ging, haben wir gestern nun einen ungefähren Liefer-Montagetermin bekommen.

Zwischen dem 8. und dem 26. Oktober wird unser Haus geliefert, Schlüsselübergabe ist spätestens am 12. Dezember, an meinem Geburtstag. Das wäre ja ein super Geschenk, ich würde mich trotzdem freuen wenn wir dieses Datum unterschreiten.

Das Mummelchen soll im Januar in den „Précosse“ (Vorschule) wechseln, Umzug und Wechsel fallen mir so sehr nah aufeinander. Ich wollte ihr und uns doch etwas Luft zum Eingewöhnen lassen. Zweitens ist die Wohnung verkauft und wir haben unterschrieben im Dezember spätestens ausgezogen zu sein. Ansonsten wird ab Januar eine Miete fällig, das möchte ich ebenfalls vermeiden.

Nun ja, ich habe nachgefragt ob der Termin irgendwie unterschritten werden könnte, das glaubte die nette Dame aber nicht. Jedenfalls nicht um mehrere Wochen, allerdings geht sie davon aus, dass wir vor dem 12 Dezember die Schlüssel bekämen, sie rechnen wohl für alle Fälle eher großzügig!

Somit heißt es sich jetzt wieder in Geduld üben. Gut Ding braucht lang Weil. So ist das eben.

Ansonsten bin ich, was den Hausbau angeht, bisher sehr zufrieden.

Die Firma arbeitet sehr professionell, deutsche Gründlichkeit eben! Sie sind sehr freundlich und meistens klappt alles wie am Schnürchen.

Die Idee ein Fertighaus zu bauen haben wir eigentlich schon länger. Alles fing mit ein bisschen Träumen an. Schon länger haben wir nach einem Haus gesucht. Unsere Wohnung wurde mit zwei Kindern nun wirklich langsam zu eng und eine Terrasse oder Garten haben wir auch nicht. Also haben wir uns Anfang  letzten Jahres mal ein bisschen umgesehen, das Ganze dann wieder auf Eis gelegt, um dann im Spätsommer die Idee wieder aufzugreifen. Eine Freundin hat mit der gleichen Firma gebaut und sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir fanden recht schnell auch ein interessantes Grundstück und erkundigten uns nebenher über die Firma, besuchten das Musterhaus und auch das Haus meiner Freundin, das mittlerweile fertig war, und so nahm das Projekt langsam Gestalt an.

Die ersten Termine mit der Architektin holten uns dann erst mal auf den Boden der Tatsachen zurück, sah es doch so aus als ließen sich unsere Vorstellungen nicht mit unserem Budget vereinbaren. Nach einigem hin und her löste sich aber alles in Wohlgefallen auf und wir kauften dann tatsächlich das hübsche Grundstück an der Mosel. Nach mehreren Wochen Planung konnten wir auch unsere Pläne einreichen und mussten dann auf die Baugenehmigung warten.

Diese Zeit war nervenaufreibend und zermürbend! Wir bauen eine Doppelhaushälfte, von unserer Gemeinde war vorgeschrieben, dass der Grundstücksbesitzer, welcher als erstes die Pläne einreicht, vorgibt wie die Häuser aussehen sollen. Unser Nachbar stellte sich rasch als wenig kompromissbereit heraus und so hieß es : Er oder wir! Er hatte das Grundstück schon länger gekauft und so rechneten wir damit den Kürzeren zu ziehen. Wir gingen das Risiko trotzdem ein und schafften es dann auch. Unsere Pläne wurden angenommen. Hätten wir das nicht geschafft, hätten wir mit unserer Firma nicht bauen können. Wir brauchen zwei volle Geschosse wegen der Kinder. Ein Flachdach, wie der Nachbar das wollte, kam für uns deswegen nicht in Frage, da die Vorgaben der Gemeinde das nicht zugelassen hätten. Der Start war somit sehr holprig und der Nachbar „not amused“.

Allerdings hatte er seine Chance und hätten wir auf ihn gewartet, hätten wir die Genehmigung heute noch nicht, mein schlechtes Gewissen hält sich also in Grenzen.

Nach dem Erhalt der Baugenehmigung konnten wir endlich den Bemusterungstermin ausmachen. Der war am 20 Juni, ein paar Tage  vor unserem Urlaub. Wir fuhren also ins Schwabenland und während 2 Tagen entstand unser Häuschen immer mehr vor unserem inneren Auge. Es hat soviel Spaß gemacht, dass ich ganz enttäuscht war als es nach zwei Tagen dann geschafft war. Der Service war phantastisch, das Hotelzimmer war für uns reserviert, der Parkplatz vor dem Bemusterungszentrum hieß uns mit unserem Namen Willkommen, die Beratung war großartig. Mittagessen im eigenen Restaurant, Getränke soviel wir wollten, Snacks und Brötchen, was das Herz begehrt, machten die beiden Tage sehr angenehm. Das ganze soll sicher zum Geldausgeben animieren, wir hatten jedoch unser Budget und es gelang uns sehr gut uns daran zu halten. Die Firma achtet bei der Standardausführung schon sehr auf Qualität und im Mittelpunkt steht Nachhaltigkeit, Art und Weise der Produktion wird überprüft. Dieser hohe Anspruch kommt uns sehr entgegen und so können wir uns guten Gewissens auf unser neues Haus freuen. Um den Nachbarn milder zu stimmen, sind wir ihm in der Wahl des Ziegels (die Dachbedeckung ist ihm sehr wichtig) ein großen Stück entgegen gekommen. Wenn es ihn glücklich macht! Keiner will schon ein gespanntes Verhältnis vor dem Umzug und im Gegensatz zu ihm sind wir im Rahmen des Möglichen auch zu Kompromissen bereit!

So nun wisst ihr alles (fast)und seid quasi auf dem neuesten Stand. Ich werde weiter berichten!

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