Schlagwörter

, , , , ,

Das Leben ist nicht schwarz-weiss, selten, das demonstrieren mir die letzten Tage eindrucksvoll.

Euphorie und Glück auf der einen Seite, der Ausbau des Hauses schreitet voran, in einer Woche soll die Schlüsselübergabe stattfinden. Wahnsinn, ich freue mich so. Jetzt heisst es am Wochenende alles bis ins Detail zu inspizieren, putzen was möglich ist, um kleine Fehler gleich zu sehen und beheben zu lassen. Ab Mittwoch sind wir dann stolze Besitzer unseres Hauses. Noch vor zwei Jahren hätte ich das nicht zu träumen gewagt! Manchmal lohnt es sich nach den Sternen zu greifen!

 

Schwarz herrscht bei mir vor, wenn ich an meine Eltern denke. Seit Wochen haben wir kaum Kontakt, was ich auch so will. Wenn mir dann so Aussagen von meiner Mutter zu Ohren kommen wie “ Ich stehe zu meinem Mann!“, in Bezug auf mich, dann macht mich das sehr traurig, immer wieder. Wie oft kann man eigentlich von dem selben Mist getroffen und verletzt werden?

Somit steht für mich jetzt fest, dass wir Heiligabend ohne sie feiern! Ich habe meiner Schwester angeboten mit uns zu feiern. Ich denke nicht, dass sie kommt, zu sehr fühlt sie sich meinen Eltern verpflichtet. Aber das ist auch ok.

Ich habe einen Brief geschrieben, in dem ich mal ganz klar formuliere was ich denke, fühle, was mich wütend macht und mich verletzt. Damit erklärt sich dann auch weshalb ich Heiligabend nicht mit ihnen feiern möchte. Den Brief habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben, heute noch mal überarbeitet, jetzt bin ich bereit ihn abzuschicken!
Endlich finde ich den Mut und die Kraft dazu!

So jetzt freue ich mich darauf noch mal zum Haus zu fahren, dem fleissigen Bautruppp eine Ladung Chili zu bringen und die Fortschritte des Tages zu bewundern!

Advertisements