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Selten liegt hier soviel Schnee und hält sich so lange.

Habe ich mit dem Geburtstag des Millchen im Januar öfters gehadert, so war die Party im Schnee gestern einfach wunderbar!

Ab mit den ganzen Kindern auf den Hügel direkt neben dem Haus und losging es, den Berg mit dem Schlitten hinunter. Die Begeisterung war gross, nicht nur bei den Kindern! Ich muss sagen es war ein toller Kindergeburtstag.

Vor ein paar Tagen hätte ich am liebsten alles noch abgesagt, fühlte ich mich doch überfordert und hatte soviel um die Ohren die letzte Zeit, dass die Aussicht auf eine Party am Wochenende mich nicht gerade mir Vorfreude erfüllte. Ausserdem hatte sich das ganze etwas verselbstständigt und nahm Aussmasse an die uns nicht mehr so ganz geheuer waren. Wir hatten allerdings das Haus unterschätzt und durch den Platz den wir im Gegenteil zu unserer alten Wohnung hatten, wurde es sehr entspannt und sehr schön!

Um halb acht waren alle weg, hatten geholfen aufzuräumen, wir puzzelten und spielten noch einen Moment mit den Kindern, um sie dann müde und zufrieden ganz unkompliziert ins Bett zu legen. Beide scheinen definitiv Partymäuse zu sein.

Heute morgen bin ich beschwingt und gut gelaunt früh im Büro angekommen, konnte so meinen Stundenkonto ein bisschen auffüllen und freue mich jetzt sehr auf meine Pilatesstunde.

Ich bin seit einiger Zeit am überlegen was ich mir dieses Jahr vornehme, was ich durchziehen möchte und was ich loslasse. In mir bilden sich tausend Ideen, manche davon sind Schnapsideen, andere möchte ich gerne weiterverfolgen.

Beruflich bin ich nicht besonders zufrieden, der Job fordert mich nicht, ich habe kaum Feedback und wenn ich an die nächsten Jahre denke, sehe ich mich nicht auf Dauer hier. Gerne würde ich wieder lernen, es fehlt mir aber an Möglichkeiten und vor allem fällt es mir schwer mich festzulegen. Eigentlich war mein Fokus die nächste Zeit auf mein Familienleben gerichtet. Im Haus ankommen, die Kinder geniessen, zur Ruhe kommen, meinen Stresspegel drastisch runterschrauben… So habe ich mir das als Erstes vorgenommen, ich möchte ein wenig an meiner Einstellung arbeiten, gelassener werden, auch mal fünf gerade sein lassen. Besonders im Haushalt treibe ich sonst noch einmal jemanden in den Wahnsinn. Ich habe mir zwei Bücher über Achtsamkeit bestellt und möchte mich jetzt da etwas einlesen, das Prinzip gefällt mir und ich merke schon in meinem Pilateskurs, dass das meditative, konzentrierte Atmen und die Übungen achtsam  auszuführen mir sehr gut tun und meistens sehr effektiv meine Batterien aufladen! Mir schlägt der Stress auf den Magen und so ist der Stein und das angespannte Gefühl in der Bauchregion ein sicheres Zeichen, dass ich was tun sollte. Ich möchte nicht in ein paar Jahren ein Magengeschwür haben. Ich freue mich auf die Lektüre und bin gespannt ob ich das eine oder andere in meinen Alltag mitnehmen kann. Besonders der Titel über Achtsamkeit in der Familie interressiert mich sehr.

Was das Berufliche angeht lasse ich das mal weiter gären, irgendwann wird sich da etwas Konkretes herauskristallisieren. Ende des Jahres steht ein letztes Examen an, ich schwanke ob ich die Kraft und Zeit habe und sie investieren soll, bin ich doch nicht sicher ob sich der Einsatz lohnt, andererseits denke ich wenn nicht jetzt …

Da wäre dann auch noch der Gedanke an ein drittes Kind, momentan fühle ich mich nicht bereit dazu, aber immer wieder spüre ich da diesen Wunsch. Gestern hat eine Freundin mir gesagt, dass sie zum dritten Mal schwanger ist, ihr jüngstes Kind ist 14 Monate alt, ich war total überrascht. Den Mut und ihre Kraft flössen mir Respekt ein und irgendwie bewundere ich ihre Gelassenheit ein wenig. Diese Neuigkeit hat mir aber wieder mal bewusst gemacht, dass da noch ein Bedürfnis ist. Nun wird das Examen mit einem dritten Kind sicher nicht einfacher und schwanger möchte ich auch nicht sein wenn ich es schreibe, so kommt eine Schwangerschaft jetzt nicht in Frage. Das passt aber ganz gut zu meinem Bauchgefühl da ich einer dritten Schwangerschaft und der Geburt gebührend Raum geben möchte und das nicht so nebenbei „passieren“ soll. Mit meinen beiden Rabauken wird eine dritte Schwangerschaft sowieso schon eher nebenher laufen müssen.

Ich habe zu meinem Neujahrsvorsatz, lieb zu mir zu sein, also noch einen Wunsch hinzugefügt, aber im Prinzip passt das ganz gut zu meinem ersten Vorsatz, achtsam mit mir und meiner Familie umzugehen ist sowieso das Wichtigste.

Ach ja dieser Halbmarathon im April, von dem ich letztes Jahr erzählt habe, ist im Moment auf meiner Prioritätenliste weit nach hinten gerutscht. Ich komme nicht zum Laufen und das ist im Moment auch in Ordnung. Ohne Training kommt der Marathon jedoch nicht in Frage. Mal sehen…

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