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Ich bin wieder da, nach zwei Wochen Pause! Zwei Wochen!

Ich hatte mich noch nicht einmal richtig verabschiedet! Tut mir sehr leid!

Die Woche vor unserem Urlaub war wieder sehr anstrengend. Ich habe gearbeitet, hatte Termine, kam nicht zum Pilates und dann ging zwei Tage vor der Abfahrt in den Schwarzwald auch noch die Frontscheibe unseres Wagens kaputt, diese musste dann noch dringend ersetzt werden. So kam eines zum anderen … Der Urlaub war dann mehr als verdient und willkommen!

Wir waren 7 Nächte in der Traube Tonbach, vielleicht erinnert ihr euch, ich hatte  damals bei dem Gewinnspiel im Radio mitgemacht und eine Woche Traube Tonbach gewonnen, nun haben wir unseren Gutschein eingelöst! Es war einfach nur wunderbar, wirklich, eine Woche Streicheleinheiten für die Seele! Da wir die Kinder nicht eine Woche alleine lassen wollten, haben wir sie mitgenommen. Gar kein Problem. Wir wurden freundlichst empfangen und liebevoll und aufmerksam durch die Woche begleitet. Wir bekamen Komplimente für unsere wunderbaren, goldigen Mädchen, die trotz allabendlichen fünf Gänge Menu ganz fröhlich waren und wir haben uns alle sehr erholt. Wir haben quasi die ganze Woche gefaulenzt, waren schwimmen und ich sehr oft in die Sauna, ein wenig spazieren, haben alle viel geschlafen und gegessen und waren einmal ins Museum in Freudenstadt. Das Wetter war größtenteils Mist, aber  das hat der Stimmung keinen Abbruch  getan! Nur der Liebste und ich hatten leider nur wenige Stunden Zweisamkeit, was uns beide aber wenig gestört hat, das kann man nachholen. Nun sind wir wieder da und der Alltag hat uns wieder, oder besser mich, da die Kinder mit dem Papa noch die ganze Woche faulenzen dürfen. Mama muss aber ran, und das gleich so richtig! Arbeit, Sport und zwei Arzttermine…

Auf den Termin bei meiner Therapeutin habe ich gewartet, sie war 3 Wochen in Thailand, dann war ich eine Woche weg! Meine Eltern haben sich dann diesen Monat ausgesucht, mich zu kontaktieren. Nach meinem Vater, nun auch meine Mutter, auf ihre altbekannte, liebevolle und nette Art und Weise! Schon allein ihre Nachricht auf dem Anrufbeantworter nach 6 Monaten Funkstille war herzerwärmend: „Hallo hier ist deine böse Mutter, ich wollte mit meiner blöden Tochter sprechen…“

Wunderbar, meine Lust auf dieses Gespräch hielt sich in Grenzen und so war es auch nicht besonders toll, wie erwartet. Sie ist das Opfer von allem und jedem, lügt sich in die Tasche, wirft mir mangelnden Respekt vor (nie hätte sie gewagt so mit ihrer Mutter zu sprechen obwohl diese noch viel schlimmer war), ich sehe alles falsch, lüge und überhaupt war das alles zu meinem Besten!  … Das Gespräch hat nicht böse geendet, sie will mich sehen, alleine, was ich eigentlich nicht will. Mir ist einiges klargeworden, es hat ihr sicher enorm viel abverlangt mich anzurufen, sie ist eine sture, unsichere Frau und es fällt ihr sehr schwer über ihren Schatten zu springen. So war das schon ein großer Schritt. Sie wird sich nie ändern, nie liebevoll mütterlich sein, nie eingestehen, dass sie Fehler gemacht hat, macht…. Nun ist die Frage wie ich damit umgehen will, kann! Ich merke trotz der Zeit die vergangen ist, trotz all der Gespräche und trotz der Kraft und Stärke die ich gewonnen habe, dass mich das alles sehr aufwühlt !

Ich weiss immer noch nicht wie die Zukunft aussehen wird. Schaffe ich es, alles so hinzunehmen und einen oberflächlichen freundlichen Kontakt zu pflegen, dabei die Augen fest vor allem zu verschließen was mies läuft und es eben laufen zu lassen, weil es nicht mein Leben ist? Das scheint die einzige Option zu sein. Hilfe kann ich so nicht geben, und auffressen lassen will ich mich schon gar nicht!

Nun ist das wieder so lange geworden und ein bißchen traurig. Das sollte es eigentlich nicht werden, mir geht es gut! Ich bin glücklich und erholt und habe diese Woche Zeit mit meinen Kindern und besonders mit meinem Mummelchen sehr genossen. Die Wochen vorher waren sehr anstrengend und voller Konflikte mit meiner großen Maus und diese Woche war Gold wert. Sie ist regelrecht aufgeblüht, war fröhlich und zufrieden und sehr anschmiegsam. Natürlich hat sie immer noch ihren kleinen Trotzkopf, aber ohne Zeitdruck kam der viel seltener zum Einsatz. Wir waren eben alle zufrieden und entspannt! Nun gilt es uns dieses Gefühl auch im Alltag zu bewahren! Ich werde auch wieder ein wenig auf meine Linie achten müssen, meine Hosen kneifen ein wenig. 🙂

Und wann kommt denn jetzt endlich der Frühling?

 

 

 

 

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