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Dieser Artikel soll als Motivation für mich selber dienen und vielleicht ja auch für euch!

Seit einer Woche habe ich wieder angefangen mich mehr zu bewegen. Zu dem Pilates, das ich jede Woche und das ganze Jahr mache, gesellte sich der Drang mich wieder an der frischen Luft zu betätigen. Dieser Drang überkommt mich immer im Frühling. Die Sonne ( haha) und die frische Luft wecken meine Lebensgeister und machen Lust auf Bewegung und damit einher geht dann auch immer der Wunsch nach gesundem, frischen Essen. Tendiere ich im Winter dazu mir mit Soulfood den Magen und das Herz zu wärmen, habe ich nun das Bedürfnis mich leichter zu ernähren. Das liegt auch daran, dass Erdbeeren und Spargel verheißungsvoll in den Startlöchern stehen, und all das junge Gemüse lockt. Wieder mehr Abwechslung auf dem Teller und im Obstkorb.

Nun fühle ich mich am Anfang immer seeeeehhhr motiviert und energiegeladen, Bäume könnte ich ausreißen… Irgendwann verfliegt diese Euphorie dann leider wieder und dann gilt es den inneren Schweinehund zu überwinden, ein fetter, fauler Köter, in meinem Fall. 😉

Dank der Elternzeit meines Mannes kann ich tatsächlich etwas freier und flexibler über meine Zeit bestimmen und so gehe ich zum Pilates, Joggen und neuerdings in die Sauna. Seit dem Urlaub bin ich in die Hitze, und auch die Kälte verliebt, vielleicht ist es ja auch der lange Winter der mich zum Schwitzen treibt. Was mich fast noch mehr lockt ist die Abkühlung hinterher, erst in der kalten Dusche und dann im eiskalten Becken. (Ich entdecke masochistische Züge an mir!) Oh die Haut prickelt und glüht danach so schön.  Entspannung pur! Zeit allein für mich. Nichts tun. Handy und Laptop sind definitiv tabu und sogar das Lesen fällt mir schwer. Liegebank und weiche kuschelige Decken laden zum Tagträumen und Dösen ein. Ich werde versuchen mir dieses Vergnügen regelmässßig zu gönnen. Und schön machen soll es ja auch! 😉 Die Nacktheit machte mir am Anfang zu schaffen, bin ich doch eher zurückhaltender mich in der Öffentlichkeit nackt zu zeigen, mittlerweile fühle ich mich aber immer wohler, immer noch zurückhaltend aber nicht mehr so hektisch darauf bedacht mich so schnell wie möglich wieder in Handtuch und Bademantel zu hüllen. Hier versuche ich am Mittwoch in die Frauensauna zu gehen. Im Urlaub war sie gemischt, nun nutze ich die Möglichkeit unter „uns“ zu sein. Ich „sah“ viele Körper, mollige und hagere, trainierte und eher gemütliche. Das saunieren hat mich wieder etwas mehr mit meinem eigenen Körper versöhnt. Selten begegnet einem ein „perfekter Körper“ und Schönheit ist vielfältig.

 

Nach dem Joggen fühle ich mich fast euphorisch, weil ich es geschafft habe mich zu überwinden und dann sehr zufrieden mit mir bin. Als Belohnung eine heiße Dusche und duftende Creme. Ich versuche auch das Joggen mit ein bisschen Wellness zu versüßen, so hällt der Höhenflug länger an.

Die Bewegung wirkt sich auch auf meinen Gemütszustand aus. Ich bin ausgeglichener und energiegeladener. Ich spüre meinen Körper und habe ein viel besseres Körpergefühl. Meine Muskeln zu spüren, und auch ein kleiner Muskelkater, machen mich sehr zufrieden. Ich genieße die Entspannung nach dem Sport und fühle mich einfach wohler in meinem Körper. Meine Brust scheint freier zu sein, ich kann tiefer Atmen. Hinzu kommt, dass irgendwann die Hosen wieder lockerer sitzen und das Bäuchlein flacher wird.

Ich hoffe weiter dabei zu bleiben, sollte der Schweinehund sich versuchen breit zu machen, lese ich einfach wieder hier rein und scheuche ihn in seine Hütte. Ansonsten versuche ich achtsam und gut mit mir umzugehen.

 

 

 

 

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